Samstag, 27. Mai 2017

Römisch-Kath. Kirche Peter und Paul Utzenstorf

Wort des Monats Mai 2017

 

100 Jahre -Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima

13. Mai bis 13. Oktober 1917

Lucia, Jacinta und Francisco - drei kleine Hirtenkinder. Es war am 13. Mai 1917 gegen Mittag, als die Gottesmutter Maria zum ersten Mal in Fatima den einfachen Kindern erschien. Lucia (später Sr. Lucia) beantwortete danach die Fragen ihres Bischofs: „Die Erscheinungen unserer Lieben Frau flössten weder Schrecken noch Angst ein, sie hätten sie bloss überrascht. Über die Blitze schreibt sie: „Es handle sich nicht um eigentlichen Blitze, sondern um einen Widerschein des Lichtes, das sich näherte. Wenn wir dieses Licht sahen, sagten wir manchmal, wir sehen Unsere Liebe Frau kommen; wir konnten aber Unsere Liebe Frau erst vom Licht unterscheiden, wenn sie schon über der Steineiche war.“

Die schöne Frau lächelte die Kinder an und sagte: „Fürchtet euch nicht. Ich tue euch nichts Böses.“

Lucia fasste Mut und fragte: „Woher kommen Sie?“

„Ich bin vom Himmel“ war ihre Antwort.

Lucia schreibt: „Als sie sprach, öffnete sie zum ersten Mal die Hände und übermittelte uns ein so starkes Licht wie ein Widerschein, der von ihren Händen ausging. Es drang uns in die Brust und bis in die Tiefe der Seele hinein und liess uns selbst in Gott schauen, der dieses Licht war, viel klarer als wir uns im besten Spiegel sehen können. Durch eine innere Anregung fielen wir auf die Knie und wiederholten ganz innig: Oh Heiligste Dreifaltigkeit, ich bete Dich an; mein Gott, mein Gott, ich liebe Dich im heiligsten Sakrament!“

Sie fügte hinzu: „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“

Die Dorfbewohner begleiteten die drei Seherkinder mit dem Rosenkranz zur Cova da Iria, wo die Erscheinungen stattfanden.

Maria erschien den drei Kindern jeweils am Dreizehnten der noch folgenden 5 Monate.

Lucia bat um ein Zeichen. Doch die Gottesmutter verwies sie auf den Oktober, da werde sie ein Wunder vollbringen, damit alle zum Glauben kommen.

Am 13. Oktober regnete es schon frühmorgens in Strömen. Lucias Eltern hatten Angst, es könnte ein Betrug sei und zwangen ihre Tochter zur Beichte. Sie begleiteten aus Furcht die Kinder zur Steineiche. Auf dem Weg gaben viele Menschen den Kindern ihre dringenden Bitten an die Gottesmutter mit. Es waren schätzungsweise 70’000 Personen anwesend, trotz Regen und sie beteten den Rosenkranz mit ihnen.

Was wünschen Sie von mir?fragte Lucia die Gottesmutter.

„Ich wünsche, dass hier eine Kapelle zu meiner Ehre gebaut wird.“ Die Frau hatte ihren Namen genannt: „Ich bin die Königin des Rosenkranzes.“

Der Vater von Lucia wird zitiert: „Alle hatten die Augen zum Himmel erhoben, als die Sonne stillstand und sich danach dreimal zu drehen begann. Sie sah aus wie ein Feuerrad, das wunderschöne Garben um sich warf, bis sie sich ganz vom Himmel zu lösen begann und in zickzack Sprüngen auf uns niederzufallen schien. Es war ein erschreckender Augenblick“. Viele schrien: „Oh weh, wir alle sterben. Unsere Liebe Frau, hilf uns.“ Es gab Leute, die laut ihre Sünden bekannten. Schliesslich blieb die Sonne auf ihrem gewohntem Platz stehen“.

Erst als das Ereignis vorbei war, bemerkten die Menschen, dass ihre völlig durchnässten Kleider plötzlich trocken waren. Die Seher selber bemerkten kaum etwas von dem, was um sie herum geschah.

Die letzte Fatima- Zeugin, die Karmeliterin Sr. Lucia, starb am 13. Februar 2005 in der Stadt Coimbra, Portugal.

Pfr. Donsy

 

 

 

 


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