Montag, 25. September 2017

Römisch-Kath. Kirche Peter und Paul Utzenstorf

Wort des Monats September 2017

Die Katechese und die Freude des Evangeliums

«Hört! Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen» (Mk 4,3).

Dieses Gleichnis ist eine Inspirationsquelle für die Evangelisierung. «Der Samen ist das Wort Gottes» (Lk 8,11). Der Sämann ist Jesus Christus. Er verkündigte vor zweitausend Jahren das Evangelium in Palästina und sandte seine Jünger aus, um es in die Welt zu säen. Der Boden ist stets unterschiedlich beschaffen. Das Evangelium fällt «auf den Weg» (Mk 4,4), wenn man es nicht wirklich hört; es fällt «auf harten Boden» (Mk 4,5) und dringt nicht tief in die Erde ein; oder es fällt «in die Dornen» (Mk 4,7) und wird im Herzen der Menschen, die von vielen Sorgen abgelenkt werden, sogleich erstickt. Ein Teil aber fällt «auf guten Boden» (Mk 4,8), das heisst in Männer und Frauen, die für die persönliche Beziehung zu Gott aufgeschlossen und mit dem Nächsten solidarisch sind, und bringt reiche Frucht. (Ss. 27-28, Allgemeines Direktorium für die Katechese, Kongregation für Klerus, Vatikan, 1997).

Die Glaubensweitergabe ist ein Grundrecht und eine Grundaufgabe aller Getauften. Wir versuchen es, auch wenn es in unserer Welt nicht wirklich geschätzt wird. Das Resultat mag    dreissigfach, sechzigfach, oder auch manchmal hundertfach sein. Vielfach können wir die Früchte zurzeit noch nicht sehen, aber es ist nie zu spät. Wichtig ist, dass wir dranbleiben und weiter säen (Allgemeines Direktorium für die Katechese).

Die Kirche in der heutigen Welt ist ein Thema für sich. Die Kirche sät weiterhin das Evangelium Jesu aus auf das grosse Saatfeld Gottes. Ein Jünger Jesu Christi nimmt ja von innen her an der «Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute» teil, blickt auf die menschliche Geschichte und beteiligt sich an ihr nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Glauben.

Angesichts der heutigen religiösen Situation drängt sich jedoch den Söhnen und Töchtern der Kirche folgende Prüfung auf: In wieweit sind auch sie von der Atmosphäre des Säkularismus und ethischen Relativismus betroffen?»

Eine erste Kategorie bilden «sehr viele, die zwar getauft sind, aber gänzlich ausserhalb eines christlichen Lebensraums stehen». Es handelt sich um eine Menge «nicht praktizierender Christen», auch wenn bei vielen von ihnen im Innersten ihres Herzens das religiöse Empfinden nicht völlig verschwunden ist. Sie wieder zum Glauben zu erwecken, ist für die Kirche eine echte Herausforderung.

Neben ihnen gibt es auch «das einfache Volk», das sich manchmal in sehr aufrichtig religiösen Gefühlen und in einer tief verwurzelten Volksfrömmigkeit äussert. Es hat zwar einen gewissen Glauben, kennt aber seine Grundlagen kaum.

Zudem gibt es zahlreiche gebildete Christen, die zwar in der Kindheit eine religiöse Unterweisung erhalten haben, sich aber seitdem kaum mehr dafür interessieren.

Ausserdem gibt es noch eine erhebliche Anzahl getaufter Christen, die wegen eines missverstandenen interreligiösen Dialoges oder wegen einer gewissen Scheu, lieber ihren Glauben an Jesus Christus in der heutigen Gesellschaft verbergen, als ihn zu bezeugen. Diese Glaubenssituationen verlangen eine klare Priorität im Verkündigungsdienst er Kirche, vor allem für Jugendliche und Erwachsene. Formen und Methoden können angepasst werden. Aber seine Frohe Botschaft des Heiles für die Menschheit soll laut und sichtbar werden. Jede/r Getaufte kann diese Freude empfangen und weitergeben.

«Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen» (Mk 16,15).                                                                                             

(Inhalt mehrheitlich von, Allgemeines Direktorium für die Katechese).

 

 

 

 


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