Dienstag, 6. Dezember 2016

Römisch-Kath. Kirche Peter und Paul Utzenstorf

Herzlichen Dank und auf Wiedersehen!

Liebe Pfarreiangehörige von Utzenstorf

Während fast 12 Jahren durfte ich mit Ihnen auf dem Lebensweg gehen. In dieser Zeit konnte ich viele Mitmenschen kennenlernen, es waren meist wunderbare Begegnungen, und die Zusammenarbeit mit vielen von Ihnen in den vielfältigen Bereichen der Pfarrei hat mir Freude gemacht, hat mich bereichert und auch immer wieder beeindruckt. Es war eine sehr schöne, interessante und lehrreiche Zeit – ich möchte nichts davon missen!

Ihnen allen danke ich von ganzem Herzen für Ihr Vertrauen und Wohlwollen, welches ich in all diesen Jahren immer wieder erfahren durfte: von meinen Kolleginnen und Kollegen im Pfarreiteam, im Sekretariat und in der Sakristei; vom Kirchgemeinderat; von allen Mitwirkenden in den Liturgien; von den vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden in den zahlreichen Gruppierungen; von den vielen Jugendlichen, die mit Begeisterung am Pfarreileben teilnehmen, es mitgestalten und weitertragen; von den Aelteren, die schon seit Generationen treu und oft ganz im Stillen Aufgaben und Verantwortung übernehmen – an Sie werde ich gerne zurückdenken!

Seit dem 1. Dezember hat sich mein Arbeitsgebiet etwas nach Osten verschoben. Im neu errichteten Pastoralraum Oberaargau darf ich weiterhin im Weinberg Gottes tätig sein. Auf meinem Weg vom Oberland in den Oberaargau werde ich gerne an diese gute Zeit bei Ihnen und mit Ihnen zurückdenken, wenn ich durch das Pfarreigebiet von Utzenstorf fahre. Natürlich freue ich mich sehr, wenn wir uns irgendeinmal wieder treffen. Möge der gütige Gott Sie alle segnen und allezeit beschützen.

In Verbundenheit

Giovanni Gadenz, Diakon    

 

 

 

Wort des Monats Dezember 2016

Das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Die vierwöchige Adventszeit bereitet uns auf die Menschwerdung Christi vor, auf Weihnachten.

In diese Zeit der Erwartung fällt ein Hochfest, das der Heilsgeschichte der Menschheit einen wesentlichen und interessanten Teil zufügt. Es ist das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, welches wir am 8. Dezember feiern. Vielleicht ist dies nicht leicht zu verstehen, aber ist Weihnachten leicht zu verstehen?

Es muss für die junge Frau Maria ein echter Schock gewesen sein. Als gläubige Jüdin wartete sie wie alle in ihrem Volk auf den Messias. Und jetzt diese Situation. Sie wird, obwohl noch nicht verheiratet, ein Kind empfangen, das eine ausserordentliche Stellung im Heilsplan Gottes haben soll.

Warum tut Gott sowas? Das Evangelium dieses Hochfestes hat in seinem Kern eine revolutionäre Botschaft, dass es sich lohnt, genauer zu lesen bei Lk 1,26–38.

Eine Tatsache dieser Welt ist, dass wir alle nicht heil sind, darum so viel Ungerechtigkeit, Hass, Gewalt, Krieg und Terror. Es gibt Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen für das Böse entscheiden. All das können wir jeden Tag erleben. 

Es existiert eine Schuldverstrickung, die die Kirche schon früh benannt hat mit dem heute so altmodischen Wort der Erbsünde. Niemand ist davon ausgenommen gewesen. Und niemand konnte darum diese fundamentale Verstrickung lösen. Wenn Gott alle Menschen zum Heil, zur ewigen, seligen, glücklichen Gemeinschaft mit sich führen will (1 Tim2,4), musste jemand gefunden werden, der doppelte Fähigkeiten besass: Er musste eine göttliche Macht haben, Schuld zu vergeben. Und er musste zutiefst das menschliche Versagen, die Schuld und Hilflosigkeit unabwendbarem Leid gegenüber, selbst erleben können. Eigentlich ein völlig unmögliches Vorhaben. 

Das bedeutete eine Art Neuanfang. Im Ja der jungen Maria, die schon vor ihrer Geburt von Gott dazu bestimmt worden war, ohne Erbschuld zu sein, konnte dieser Neuanfang geschehen. Es ist gut nachvollziehbar, dass die junge Frau völlig überrascht, ja überwältigt fragt, wie das denn geschehen könne?  Die Antwort des Engels klingt logisch: „Für Gott ist nichts unmöglich!“ Der Wahrheitsgehalt dieser Antwort ist schon mit dem Dialog des Engels mit Maria bewiesen. 

Dieses junge Mädchen sagt nicht nur ein einfaches Ja. Sie übergibt sich damit selbst ihrem Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du es gesagt hast.“ Marias Ja ist das Beispiel der liebenden Antwort des Menschen auf Gottes Einladung, an seinem Heilsplan mitzuwirken. 

Im Osten kennt man dieses Fest seit dem 8. oder 9. Jahrhundert, im Westen seit dem 11. Jahrhundert. Die Auserwählung Mariens in der Heilsgeschichte durch Gott als Mutter Gottes und ihre Aufnahme in den Himmel (1950) sind ebenso Feste im der Kirche. 

1854: Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis durch Papst Pius IX.

1858: In Lourdes hat sich Maria mit den Worten “Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“ vorgestellt und das kirchliche Dogma bestätigt. Sogar Martin Luther hatte in den ersten Jahren der Reformation dieses Fest noch akzeptiert.

Pfr. Donsy

 

 

 

 


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Dienstag, 06.12.16

9.00 Uhr

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Dienstag, 06.12.16

18.00 Uhr

Kreuzweg und Heilig-Geist-Rosenkranz
Mittwoch, 07.12.16

19.00 Uhr

Rorate anschl. Adventsfeier der FMG
Donnerstag, 08.12.16

9.00 Uhr

Eucharistiefeier
Freitag, 09.12.16

19.30 Uhr

Eucharistiefeier mit Kurzanbetung
Samstag, 10.12.16

17.30 Uhr

Eucharistiefeier
Sonntag, 11.12.16

09.30 Uhr

Eucharistiefeier in Burgdorf
Dienstag, 13.12.16

18.00 Uhr

Kreuzweg und Heilig-Geist-Rosenkranz

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